Kartäuserkatze

Bei der im Volksmund und in einigen deutschsprachigen Katzenzuchtvereinen als Kartäuserkatze bekannten Katzenrasse, handelt es sich um eine blaue Britisch Kurzhaarkatze. Sie entstand ursprünglich durch gezielte Kreuzung dreier Katzenrassen. Heute ist jedoch der Name Kartäuser für eine der drei Stammrassen, die französische Chartreux, gebräuchlicher. Kartäuser ist die deutsche Übersetzung des französischen Begriffes Chartreux. Somit stellt die Bezeichnung Kartäuser für diese Rassemischung eine wenig geglückte Wort-Adaption dar, welche die eindeutige Rassezugehörigkeit der hier beschriebenen Katze mehr verschleiert als klärt.

Das Fell der so genannten Kartäuserkatze ist kurz, blaugrau und plüschig, der Körper kräftig, der Schwanz relativ kurz und dick. Der runde Kopf hat eine kräftige, aber eher kurze Nase und ein gut entwickeltes Kinn. Die Augen müssen groß, rund und kupfer-orange bis bernsteinfarben sein, die Ohren mittelgroß, abgerundet und weit gesetzt, die Beine kurz und stämmig. Die Pfoten der so genannten Kartäuserkatze sind in der Regel groß und rund.

Entstehung

Kartäuserkatzen sind sehr anhängliche Tiere. Obwohl sie mittelgroße bis große Katzen sind, spielen sie sehr vorsichtig. Im Vergleich zu Europäisch Kurzhaarkatzen sind sie sehr ruhig. Ihr Charakter ähnelt dem der Perserkatze. Das ist auf die Einkreuzung dieser Rasse mit den Persern zurückzuführen.

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